Akupunktur

Ich nutze die Akupunktur zur Unterstützung meiner Therapien und lege meinen Fokus auf den Bewegungsapparat! 

 

Die Akupunktur ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die aufgrund ihrer jahrtausendelangen Erfahrung zu den ältesten Therapieformen der Welt zählt. Sie ist eine Regulationstherapie und hat zum Ziel, den Körper zur Selbstheilung anzuregen.

Der Körper des Tieres hat 12 paarige und 2 unpaarige Meridiane, welche Laufbahnen für die Lebensenergie (Qi) darstellen und je eine bestimmte Anzahl an Akupunkten besitzen. Diese Akupunkte, werden durch sanften Reiz aktiviert, wodurch das zugehörige Organ/Gewebe zur Regeneration angeregt wird. Die gebildeten Neurotransmitter (Botenstoffe) sorgen für Schmerzlinderung und physische Entspannung.

 

Klassisch wird die Akupunktur mit Nadeln durchgeführt. Hierbei verweilen die Nadeln mehrere Minuten im Körper des Tieres. Für sehr sensible, schmerzempfindliche oder unruhige Tiere gibt es auch die Möglichkeit der Laserakupunktur, bei der die jeweiligen Punkte mit einem Laser behandelt werden. Weitere Methoden sind außerdem die Moxibustion (Moxa-Therapie), bei der Wärmeimpulse zum Einsatz kommen oder die Akupressur (Fingerdruck).


Moxa-Therapie

Die Moxibustion (oder auch Moxa-Therapie / Wärmeakupunktur) kann unterstützend zur klassischen Nadelakupunktur oder anderen Therapien angewandt werden. Hierbei werden Moxa-Zigarren zum Glimmen gebracht und an die entsprechenden Punkte gehalten.  Gefüllt sind diese Stangen mit Beifußkraut, welches die ausstrahlende Wärme tief ins Gewebe dringen lässt und somit durch die Förderung von Durchblutung und Stoffwechsel schmerzende Muskulatur entspannt. Besonders ältere Tiere genießen diese Therapie sehr!



Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht §3 weise ich darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind. Hundephysiotherapie ist eine begleitende Maßnahme, die keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzt.