Therapeutische Massage

Nicht nur im Humanbereich ist die Massage eine beliebte Therapieform. Auch Tiere genießen diese entspannende Behandlung. Hierbei wirkt sich der schmerzlindernde und beruhigende Effekt nicht nur auf die Muskulatur aus, sondern auf den gesamten Organismus. (Psyche, Stoffwechsel,...)

 

Die verschiedenen Griffe wirken beruhigend (detonisierend) oder stimulierend (tonisierend). In der Regel führe ich Massagen mit meinen Händen durch. Um in tieferes Gewebe zu gelangen, nehme ich gerne das vibrierende Schallwellengerät von Novafon zur Hilfe. Informationen zum Gerät finden Sie hier

Die Schmerzlinderung durch Massagen findet zum einen über die sogenannte präsynaptische Hemmung statt. Einfach ausgedrückt ist der Reiz, der durch die Massage ausgelöst wird schneller als der Schmerzreiz und blockiert so die Schmerzweiterleitung. Zum Anderen werden bei der Massage die Glückshormone Serotonin und Endorphin ausgeschüttet, was ebenso zur Schmerzlinderung beiträgt. Eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt natürlich auch die Durchblutungsförderung. Dies verbessert die Nährstoffversorgung und den Abtransport von Schlackenstoffen, wodurch der Schmerz gelindert und der Teufelskreis "Schmerz-Verspannung-Schmerz" unterbrochen wird.


Faszienmassage

Die Faszientechnik ist ein Teil der "Weichteilmobilisierung". Faszien sind Bindegewebehäute, die die Muskeln umgeben und ihnen Stabilität, Form sowie Beweglichkeit geben. Ist der Stoffwechsel dieser Häute gestört, so können sie verkleben.  Dies führt wiederum zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch die Faszienmassage lassen sich diese Adhäsionen sanft lösen.


Triggerpunktdiagnostik und -therapie

Triggerpunkte sind dauerhaft stark verkrampfte Zonen in der Muskulatur. Der Muskel kann seine normale Bewegung (An- und Entspannung) nicht mehr reibungslos ausführen, so dass es zu Verkürzungen der betroffenen Region kommen kann. 

 

Zudem strahlt ein Triggerpunkt starke bis sehr starke Schmerzen aus, die beim Hund teilweise zu explosionsartigen Abwehrreaktionen führen können. Daher ist es ratsam, Triggerpunkte nicht mit festem Druck zu suchen bzw. zu bearbeiten, sondern sich in das Gewebe schleichend einzuarbeiten.